Tag Archives: Ich

Mitteilung

Nicht ohne Bedauern stelle ich heute fest und verkünde allgemein, dass auch ich aufgrund anderer, wichtiger Projekte nicht für die Moderation von »Wetten, dass..?« zur Verfügung stehe.

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A tough call

Robert Frost und Johanna Spyri — diese beiden in einem Satz zu nennen, kommt wohl nicht oft vor. Dennoch beschreiben ihre Werke ganz schön akkurat, was ich im Moment so fühle…

TWO roads diverged in a yellow wood,
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood

… und genau da stehe ich, an Robert Frosts Wegkreuzung aus »The road not taken«, und betrachte beide Straßen, und weiß nicht so recht, welche wirklich die bessere ist. Hinzu kommt, dass ich durch Johanna Spyri und das von ihr geschaffene Heidi (ja, im Originaltext ist die Protagonistin konsequent sächlich) ein recht negatives Bild von der einen Option vermittelt bekommen habe. Und genau vor dieser Situation hier habe ich Angst:

»Aber wohin kann man denn gehen, dass man weit, weit hinuntersehen kann über das ganze Tal hinab?«

»Da muss man auf einen hohen Turm hinaufsteigen, einen Kirchturm, so einen, wie der dort ist mit der goldenen Kugel oben drauf. Da guckt man von oben herunter und sieht weit über alles weg.«

[…]

Heidi stieg an der Hand des Türmers viele, viele Treppen hinauf; dann wurden diese immer schmäler, und endlich ging es noch ein ganz enges Treppchen hinauf, und nun waren sie oben. Der Türmer hob Heidi vom Boden auf und hielt es an das offene Fenster.

»Da, jetzt guck hinunter«, sagte er.

Heidi sah auf ein Meer von Dächern, Türmen und Schornsteinen nieder; es zog bald seinen Kopf zurück und sagte niedergeschlagen: »Es ist gar nicht, wie ich gemeint habe.«

Aber wie finde ich heraus, wie es ist, wenn ich es nicht versuche?

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Geocaching im Stuckenberg

So, eben mit Benny bei Dunkelheit im Stuckenberg gewesen, um (1) zu schauen, ob mein vor einem Jahr versteckter und niemals aktivierter Cache dort noch liegt, und (2), um Benny die Verlorene Heide GC1R5D0 finden zu lassen.

Der erste Programmpunkt hat super geklappt — die Dose liegt tatsächlich noch genau dort und genau so versteckt, wie ich sie damals (Ende April 2009) deponiert habe. Es hat sich auch niemand ins Log eingetragen, es scheint also keinen zufälligen Fund gegeben zu haben. Da bleibt also nur noch zu hoffen, dass dieser Cache jetzt aktiviert werden kann, wo ja der Nacht-Multi mit den Stationen, die in der Nähe waren, archiviert worden ist.

Zweiter Punkt auf der Tagesordnung, die Heide: Hier sind wir gescheitert. Schon doof, wenn man selbst als Owner das Ding nicht mehr findet. Wobei man zugeben muss, dass ich zum ersten Mal bei Nacht da war, und dass viel, viel Vegetation hinzugekommen ist, wohingegen das Versteck des Caches sehr, sehr gelitten hat. Der ehemals kniehohe Mini-Hügel mit Busch sieht nun eher so kahl aus wie Homer Simpsons Kopf. :( Da muss ich wohl nochmal bei Tageslicht gucken gehen, und das Ding ansonsten ersetzen…

Fazit: Nachts durch den Wald, das hat schon was — man kommt sich an Stellen orientierungslos vor, an denen man bei Tag keinerlei Probleme hat. Blair Witch Project lässt grüßen!

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Bin ich die Antizielgruppe?

Was soll das nur? Es scheint, als ob alle Produkte, die ich gut finde, nach gewisser Zeit aus dem Sortiment verschwinden. Dies haben u. A. schon getan (Liste wird sicherlich noch erweitert):

  • Maggi / Knorr Kräutercremesuppe
  • Das gelbe Balisto (das mit Honig und so)
  • Ritter Sport »Olympia«
  • Fanta Wild Berries (wie soll ich denn jetzt noch bitteschön »Fanta Wild Berries/Amaretto« mixen?)

…und Kinderschokolade mit dem neuen Bratzen drauf ist auch nicht mehr das, was sie mal war! Schande über euch, ihr Lebensmittelfirmen!

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Abend

Der letzte Strahl der lebensfrohen Sonne
Trifft mich und gibt den letzten Wärmehauch.
Verlöscht er, so sind Fröhlichkeit und Wonne
Und Lebenssinn vernichtet – wie ich auch.

So wie das Sonnenlicht des Tages schwindet,
Die Nacht mit ihrer Kälte Einzug hält,
So wie die Dunkelheit ihr Reich hier gründet,
So schwindet auch die Liebe aus der Welt.

Die Herzen sind verstockt, die Ohrn verschlossen,
Die Augen wolln nichts sehn, sie sind verdrossen,
Das Blut der Adern ist zu Eis geworden.

Nun gibt es nichts mehr, was den Menschen freut.
Zum Unaussprechlichen ist er bereit:
Jetzt zieht er aus, um andre zu ermorden.

—–
[Peter Menke 2000]

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…und Regen lässt die Blumen blühn.

Wir werden dich vermissen, Papa.

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Verschollene Habseligkeiten

Als ich eben so meine Bücherregale aufgeräumt habe, ist mir das eine oder andere Buch aufgefallen, das ich irgendwann einmal verliehen, aber nie zurückbekommen habe. Es wäre toll, wenn irgendwas davon wieder auftauchte.

Darunter waren beispielsweise:

  • »Glas« von Stephen King, zuletzt gesehen bei Christine (?)
  • »The Life and Loves of a She-Devil« von Fay Weldon, letzter Empfänger unbekannt
  • »Die Zauberflöte« von Mozart, Partitur, zuletzt gesehen bei Emilia (?)
  • »Requiem« von Mozart, Partitur, letzter Empfänger unbekannt
  • »Bastien und Bastienne« von Mozart, Partitur, letzter Empfänger unbekannt

Wo mögen sie jetzt wohl sein?

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Rosa Formular, braunes Formular, grünes Formular…

Zweimal im Jahr jauchze ich vor Freude, nämlich immer dann, wenn ich meinen Vertrag für die Tutorentätigkeit im folgenden Semester ausfüllen darf. Ich hole mir beim Dekanat einen Stapel von Formularen, Listen und Scheinen ab, die ich dann genüsslich zuhause ausfülle. Nicht nur, dass ich diese Formulare jedes halbe Jahr komplett neu ausfüllen muss, denn die Tutorentätigkeit erstreckt sich ja nur über den Vorlesungszeitraum, so dass ich dank der gesunden deutschen Bürokratie jedes Mal als Arbeitnehmer ab– und ein paar Wochen später wieder angemeldet werde. Nein, ich darf auch noch viele Angaben mehrfach machen.

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