Category Archives: Diss

Survey on multimodal corpora and annotation tools

This is an invitation to all linguists and colleagues among my readers to participate in an online survey on multimodal interaction data and related annotation tools.

In my dissertation I analyse and evaluate data models and file formats for multimodal annotations. Since evidence in literature for use cases and user experience stories is scarce, I am conducting a survey to obtain data on the kind of tasks researchers would like to perform on their data sets, and to what extent existing tools and solutions can support them – and in which situations they fall short.

So, if you have worked with multimodal transcription or annotation tools (such as ELAN, Praat, ANVIL, EXMARaLDA, and others) in the past, I kindly ask you to answer some questions regarding your user experience and success in using them.

You can find the online survey here:

http://mmcsurvey.sfb673.org/?qid=6

The survey is presented in English, and every recent version of any internet browser should be able to display it correctly.

Thanks in advance for your information and support!

Best regards,

Peter Menke

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For what we thought was lost at last is found

Und es ist doch noch passiert. Nach über zwei Jahren bin ich durch puren Zufall in der Bib auf ein Buch gestoßen, in dem etwas steht, was ich gesucht habe. Aus dem Augenwinkel fiel mir nur der Buchrücken auf, und nicht einmal der Titel ließ erahnen, was darin zu finden sein würde (denn der Titel hat imho mit dem Inhalt nichts zu tun).

Ein gutes Gefühl, dass man endlich mal Tacheles reden und sagen kann: »X hat in ihrem Werk ein Y vorgestellt«, statt zu spekulieren, dass wohl höchstwahrscheinlich irgend jemand mal etwas von einem Y erwähnt hat, ohne konkrete Belege geben zu können.

Ich sollte öfter in die Bib gehen, spontan Bücher an randomisiert ausgewählten Stellen aus dem Regal ziehen und zitieren 😉

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Gute wissenschaftliche Praxis. Nicht.

Es nervt ungemein, wenn Autoren zu superwichtigen Punkten in in ihren Werken andere Publikationen von sich zitieren, die nirgends zu finden sind, und hinter denen man stundenlang hersuchen muss, nur um herauszufinden, dass sie in der beschriebenen Art und Weise nie veröffentlicht worden sind (weil von der Zeitschrift abgelehnt, usw.). Was ist denn das für eine schlechte wissenschaftliche Praxis?

Da wird in der bibliografischen Angabe von einem Buch geredet, in dem dieses Werk angeblich enthalten sein soll (nicht mal ein Proceedings-Band, nein, ein richtiger Sammelband), und dann gibt es darin kein Kapitel dieser Autoren, und erst auf Nachfrage bei der Putzfrau der Schwester des Viert-Koautors erfährt man so etwas wie »Hm ja, da war mal geplant, darüber nachzudenken, da was einzureichen, aber es hat sich dann nicht ergeben.« Warum bitteschön fügt man das dann als Referenz in andere Werke ein, wenn es nur geplant ist, und man noch nicht einmal einen ersten Entwurf davon hat?

Ich kann so nicht arbeiten!

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So verschaffen Grafitti dem Produzenten Lustgewinn durch Abfuhr psychischen Unbehagens, sind aber für den Transport gewöhnlich auf die Wände von Bedürfnisanstalten beschränkt.

Pross, Harry (1970). Publizistik. Thesen zu einem Grundcolloquium. Neuwied/Berlin: Luchterhand. p. 129.

Really, Mr Pross?

Zitatperle

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Klausur

Nächste Woche ist es also soweit, ich gehe in Klausur, um das schreckliche, schlaf– und nervenraubende Ding die Dissertation endlich fertigzuschreiben. Wie einst Paul Sheldon fahre ich dafür in die denkbar abgeschiedenste Bergwelt – ins Sauerland, genauer, ins »Waldhotel Schinkenwirt«. Ich hoffe nur, dass ich dort nicht auf Annie Wilkes treffen werde.

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Waldhotel Schinkenwirt

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Waldhotel Schinkenwirt 51.364200, 8.520710
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State of the art

Es tut so gut, zu wissen, dass man die neueste, aktuellste, druckfrischeste Literatur zitiert, die es auf dem wissenschaftlichen Markt gibt. Gerade solche Stellen hier tragen erheblich dazu bei:

By international agreement this unit [=the millimicron] is now called a nanometre, but we are going to use the more familiar old term here.

Lowenstein, Otto (1966): The senses. Harmondsworth, Middlesex: Penguin. p. 23

Made my day: Gender disclaimer

Diese Erklärung zur Art und Weise des Genderns »made my day«. :)

For the sake of readability, I will exclusively use male pronouns when referring to individuals who may as well be female as they may be male. I believe, in a work like this, cognitive capacity is better spent on understanding a sentence’s meaning than on the also important reminder of the falseness and injustice of male prototypes forming mental representations of descriptions using this admittedly unfortunate and biasing diction.

Nevertheless, I apologize to anyone who does not accept this explanation as satisfactory and might feel offended or segregated.

Mertes, C. (2008). Multimodal Augmented Reality to Enhance Human Communication. Diploma Thesis, Universität Bielefeld. p. i.

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Mendeley und crossrefs?

Ist jemand mit Mendeley–Erfahrung da draußen? Ich nutze diesen Service im Grunde gern, weil er in vielen, vielen Bereichen unglaublich praktisch ist. Aber dann und wann sind da Dinge, die so, wie ich sie mit Bibtex-Hintergrund erwarte oder mir denke, einfach nicht zu gehen scheinen…

Aktuell habe ich folgendes Problem: Ich möchte vier einzelne Kapitel (von unterschiedlichen Autoren) zitieren, die in ein und demselben Buch enthalten sind. (Und ja, ich muss diese Kapitel einzeln zitieren, aus Gründen. Eine Angabe fürs ganze Buch reicht daher nicht aus.) Gibt es in Mendeley irgendeinen Weg, wie ich Angaben zu den vier Kapiteln aus demselben Buch effizient eingeben kann — also ohne, dass ich die globalen Buch-Infos viermal eingeben (und bei Korrekturen auch viermal korrigieren) muss? Also quasi so etwas wie einen Crossref-Mechanismus wie in Bibtex?

Oder, wenn das nicht geht: Gibt es zumindest irgendwo eine Möglichkeit, meine Einträge zu duplizieren, so dass ich wenigstens die Kerndaten nicht jedes Mal komplett neu copy-pasten muss?

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Auflagenkomplikationen

Die Welt der wissenschaftlichen Publikation ist eine wahrlich wundersame. Ich befasse mich mit einem Forschungsgegenstand, nennen wir ihn mal x, und nun habe ich hier eine Textpassage, in der behauptet wird, eine Aussage P(x) (die ich gut gebrauchen kann) sei in einem anderen Werk zu finden. Ich schaue in jenem Werk nach, finde aber besagte Behauptung nicht, so sehr ich auch suche — bis ich irgendwann bemerke, dass ich eine neuere Auflage vorliegen habe. Und viola! (wie Kelly Bundy sagen würde): In der angegebenen Auflage wird P(x) tatsächlich behauptet, alle Auflagen danach jedoch schweigen sich darüber aus.

Nun ist die Frage: Kann oder darf ich das als ein implizites Zurücknehmen der Behauptung aus früheren Auflagen interpretieren? Und kann oder darf ich die zuvor getroffene Aussage P(x) verwenden, obwohl ich weiß, dass sie in neueren Auflagen nicht mehr vorkommt, jedoch auch nicht explizit widerrufen wird?

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Writing

Diss schreiben ohne Plan, aber mit schönem Ausblick.

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