Category Archives: Ich

Frohe Feiertage!

Constraint Christmas TreeMit diesem hübschen Weihnachtsbaum aus meiner kürzlich abgegebenen Dissertation wünsche ich jetzt schon mal allen Leserinnen und Lesern ein paar erholsame, besinnliche und schöne Feiertage, und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

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Klausur

Nächste Woche ist es also soweit, ich gehe in Klausur, um das schreckliche, schlaf– und nervenraubende Ding die Dissertation endlich fertigzuschreiben. Wie einst Paul Sheldon fahre ich dafür in die denkbar abgeschiedenste Bergwelt – ins Sauerland, genauer, ins »Waldhotel Schinkenwirt«. Ich hoffe nur, dass ich dort nicht auf Annie Wilkes treffen werde.

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Waldhotel Schinkenwirt

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Waldhotel Schinkenwirt 51.364200, 8.520710
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Nerding Planner

Ist es eigentlich selbst für uns zu nerdig, eine Redmine-Projektverwaltung für die anstehende Hochzeit aufzusetzen?

Ich hab’s jedenfalls getan (installiert ist es schon eine Weile, nun habe ich es angefangen einzurichten). Es wird wohl eh nicht anders gehen, da ich mich inzwischen in allen Bereichen schon so an Todo-Listen und GTD gewöhnt habe, dass es sicherlich zu riesigem Chaos führt, wenn ich es in diesem Fall nicht mache…

Also, schauen wir mal, ob wir Version 1.0 im nächsten Sommer termingerecht releasen können. 😉

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Wer ist schuld? ifttt oder Facebook?

In letzter Zeit werden meine Blogposts auf Facebook falsch veröffentlicht. Mal sehen, wer daran schuld sein mag. Ich habe jetzt mal ifttt deaktiviert und Jetpack-Publicize aktiviert. Mal sehen, was nun geschieht…

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Von Gmail zu Thunderbird

Angesichts der Datenschutzentwicklungen in den letzten Wochen und der Vorgaben meiner Fakultät wage ich jetzt doch mal den Schritt, den dienstlichen Mailverkehr mit meiner TechFak-Adresse und mit einem Mailclient (!) zu bearbeiten.

Ich habe ja schon ein bisschen Angst. Googles Label-Funktion ist halt einfach genial, und ich konnte damit Emails organisieren und sortieren, wie ich es mit IMAP und den üblichen Ordnerstrukturen vermutlich nicht machen kann. Aber es muss halt sein, es gehen ja durchaus auch einige vertrauliche Dinge über den Kanal, und die muss man ja nicht auch noch bei Google ablegen (schlimm genug, dass sie beim Senden mitgelesen werden können, wenn man mit Leuten arbeitet, die nicht mit Verschlüsselung vertraut sind). Vielleicht klappt es ja auch mit Ordnern, wenn man von Anfang an eine wohlüberlegte, sinnvolle Struktur hat, mit der sich auch Cross-Project-Mails und mehrdimensionale Kategoriensysteme abbilden lassen. Ich glaube fest daran.

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Wenn der Apfel mal nervt…

Man könnte denken, dass es einfach ist, ein MacBook Pro mit Retina-Display mit einem iMac 27″ als externem Display zu nutzen. Ist es aber nicht. Hintergrund: Heute sind meine ergonomische Tastatur und Maus angekommen, die ich wegen meiner Unterarmbeschwerden angeschafft habe. Die Tastatur sogar mit extra Mac-Gedöns (Cmd-Taste, etc.). Und da es inzwischen einfacher ist, immer auf ein und demselben Rechner zu arbeiten, brauche ich den iMac nur noch selten, dafür das MacBook umso mehr. Man möchte aber gern ein großes Display haben, und da bietet sich der iMac ja schon irgendwie an.

Aaaaaaber:

Knackpunkt 1. Ich muss zuallererst den iMac hochfahren, damit ich überhaupt den sogenannten Target Display Mode aktivieren kann.

Knackpunkt 2. Man kann nur in den Target Display Mode schalten, indem man Cmd+F2 drückt. Nix GUI-Button, nix Shell-Kommando.

Knackpunkt 3. Man könnte annehmen, dass das mit jeder Tastatur geht, die (i) eine Cmd-Taste und (ii) eine F1-Taste im Sortiment hat. Aber, oh Wunder: Ich kann nicht (wie ich zuerst hoffnungsvoll annahm) die Bildschirmtastatur benutzen, um das zu erledigen. Da passiert rein gar nichts. Auch die teure ergonomische Tastatur, die ich testweise umgestöpselt habe, zeigte keine Wirkung. Neeeein, ein bisschen Recherche zeigt, dass man dafür zwingend eine Apple-Tastatur braucht. Und nicht mal eine ältere, nein, sie muss schon relativ modern sein.

Knackpunkt 4 (Exkurs). Auch das Ausleihen einer Apple-Bluetooth-Tastatur vom anderen Schreibtisch klappt nur über Umwege, denn besagte Tastatur, selbst wenn entkoppelt, versucht sich zwanghaft immer zu ihrem alten Rechner zu verbinden, ganz so, wie der Eine Ring auf verborgenen Wegen zu seinem alten Meister zurückzukehren versucht. Man muss also diesen runterfahren oder Bluetooth ausschalten, damit man die Tastatur mit einem anderen Gerät koppeln kann.

Knackpunkt 5. Hat man all das geschafft, stellt sich dann irgendwann heraus, dass das MacBook aus irgend einem Grund nur dann das Bild überträgt, wenn man den Deckel offenlässt. Der ist dann natürlich im Weg, und man kann das MacBook auch nicht gut beiseite schieben.

Fazit: Apple, ihr macht viele tolle Sachen, aber das ist einfach ganz großer Müll. Punkt 3 lasse ich ja noch fast als Marketing-Kniff durchgehen, aber der Rest?

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Aurorale Einsicht

Nach so einem Frühschwimmen im Morgengrauen fühlt man sich wie ein völlig neuer Mensch.

Wie ein Mensch nämlich, der eine heiße Tasse Kaffee unter der warmen Bettdecke mit einer neuen, ganz unerwarteten Qualität zu schätzen weiß. Mann, ist das kalt morgens…

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Klarstellung – vegan: gern, Wahn: nein

Da mich jetzt ja doch der eine oder andere wegen meiner veganbezogenen Posts kontaktiert hat, möchte ich noch mal folgendes klarstellen:

Ich habe nichts gegen Veganer, und ich respektiere jeden, der (aus welchem Grund auch immer) so lebt. Diejenigen, die aus Gründen der Tierliebe und der Ablehnung von Massentierhaltung vegan leben, haben meine volle Unterstützung.

Ich bin also nicht gegen Veganer, aber ich bin gegen veganen Wahn. Ich bin dagegen, dass ich penetrant und auf unterem Niveau genervt werde, warum ich denn so lebe, wie ich lebe, und ob ich denn gar kein Mitleid mit den ganzen Tieren habe. Ich bin ein erwachsener, gebildeter Mensch, und ich traue mir durchaus zu, dass ich mich selbständig informieren kann, und eigene Entscheidungen treffen kann. Missionierung wird daran auch nichts ändern. Übrigens interessant, dass viele dieser Personen einerseits Religiosität einerseits ablehnen, sich bezogen auf ihren Veganismus aber schlimmer aufführen als der penetranteste Mormonen-Missionar.

Zweitens: Wenn ihr eure Überzeugung mit wissenschaftlichen Untersuchungen untermauern wollt, zeugt es nicht von wissenschaftlicher Praxis, nur eine oder wenige Studien anzugeben, und andere mit davon abweichenden Ergebnissen zu verschweigen. Es wäre also schön, wenn ihr nicht nur darauf hinweist, dass bei der Gewinnung von Kuhmilch mehr schädliche Gase entstehen als bei einer vergleichbaren Menge von Sojamilch, sondern auch auf den etwa vier mal so hohen Wasserbedarf von Soja, die Bodenbelastung durch intensiven Nährstoffentzug in Soja-Monokulturen, die Vertreibung und Enteignung von Landbesitzern zur Schaffung von zusätzlichen Soja-Anbauflächen, um möglichst profitabel auf den Soja-Zug aufzuspringen, und all solche Sachen.

Auch möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass es mit der ach so angepriesenen Toleranz ganz schnell vorbei geht, wenn es um Leute geht, die unter der Veganisierung des Alltags leiden müssen – beispielsweise Leute mit Soja-Intoleranzen. Ein Beispiel: Die Uni-Mensa des Studentenwerks Bielefeld hat immer mehr auf sojabasierte Alternativen zu Milchprodukten umgestellt. So gibt es viele Eintöpfe jetzt mit Sojasahne statt Kuhmilch-Sahne. Wenn man nun aber Kritik äußert oder sich nach Alternativen erkundigt, dann wird man schnell feststellen, dass es im standardisierten Workflow der Mensa keine gibt – wenn das Problem überhaupt als solches akzeptiert wird, und man nicht abgespeist wird mit Argumenten à la »für so einen geringen Teil der Bevölkerung können wir nicht noch Alternativen anbieten«.

Also bitte: ich bin nur gegen Missionierung und unwissenschaftliche Diskussionen, nicht gegen Veganismus. Und ich würde mir etwas mehr Toleranz gegenüber Menschen wünschen, die sich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt haben und dann aber halt doch bei einer nichtveganen Lebensweise geblieben sind. Toleranz sollte auf Gegenseitigkeit beruhen, sonst ist sie sinnlos.

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Dinge, die mich aufregen: zu volle Papierhandtuchwandhalterungen

Da kommt man vom Toilettengang, will sich mal eben (sparsam und umweltbewusst, wie man ist) ein einzelnes Papiertuch aus der Wandhalterung ziehen, und reißt mit den feuchten Händen nur einzelne Fetzen raus, weil die Reinigungskraft (oder wie sagt man jetzt politisch korrekt? CCO? Chief Cleaning Officer?) das Ding so dermaßen vollgestopft hat, dass alles klemmt. Dann versuchst du ganz vorsichtig, irgendwie das Ding zu lockern, was aber im Endeffekt nur dazu führt, dass dir irgendwann zehn Stück auf einmal entgegenkommen, und dich die anderen Toilettenbesucher leicht vorwurfsvoll angucken, weil man doch gar nicht so viele Tücher braucht und das ja gar nicht umweltbewusst ist.

Unmade my day.

(Kann es sein, dass ich latent gestresst bin? Mag sein.)

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Soja-Hype — nicht immer erste Sahne

Menschen mit Sojaunverträglichkeit (ja, auch die gibt es) haben es in dieser Gesellschaft schwerer und schwerer — und speziell in der Mensa der Uni Bielefeld. Soeben las ich im aktuellen Speiseplan:

Bäuerinsuppe mit  Sojasahne(V,L,G), wahlweise mit Bockwurst(2,3,8,G)oder gebratenem Soja(V,L,G) oder Obst(G)
Brötchen(V,L)

Tun die jetzt an alles Soja-»Milchprodukte«, wo vorher Kuhmilchprodukte drin waren? Mal ehrlich, muss das sein, wenn es schon ein vegetarisches (donnerstags sogar veganes) Gericht gibt?

Und ja, bevor das jetzt als Kommentar kommt: Man schmeckt einen Unterschied, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Und mir schmecken Produkte mit Sojasahne nicht so gut wie mit Sahne aus Kuhmilch.

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