Author Archives: Peter Menke

That can be my next tweet, revisited.

That can be my next tweet, revisited.

Und wieder habe ich ein bisschen mit That can be my next tweet herumgespielt. Da kommen ja manchmal schon ganz witzige Sachen raus…

Jaaaaa, endlich! : These: Jedes soziale Netzwerk ist zugefroren – ein Teil rausholen!

Geburtstagsfrühstück @ Bockhorst Ortszentrum Es ging um einen Löbkuchenbauch«.

Ab geht’s! Yummy! Herzlichen Glückwunsch, Tim Bendzko — Spazierfahrt. ^^.

Unbestätigten Quellen zufolge wäre Gandalf am Teich, Entchen knabbern an dem Objekt ein Kollege?

Ja, aber alle meine Hosen rutschen. Versteh einer diese völlig überteuerten Fruchtsaftgummidinger.

Den Tag mit einer Stunde! Yes! Molkedrink und Fahrverein Jöllenbeck Wie praktisch!

Found the geocache Unter Tage im Vergleich zu kleinen Glas trinken und passender Potasche!

Just completed a 15.21 km run — checking the schoolyard.

Mein Gewicht im Vergleich zu vor 151 Tagen: –4,9kg. Jetzt ist jetzt eigentlich das Wetter für A0-Poster!

Using Scrivener to manage quotes and excerpts for scientific publications

Using Scrivener to manage quotes and excerpts for scientific publications
Using Scrivener to manage quotes and excerpts for scientific publications

I’ve been using Scrivener for quite a while, and some months ago I decided to use it also to write my doctoral dissertation (I’m from the field of computational linguistics). Much has been written about how to use Scrivener for the creation of scientific articles — I’m a LATEX guy, and I already managed to set up a production chain for the compilation of a customized LATEX  document with additional packages and modifications of how to create the bibliography.

But It took me a long time to find a good way to cope with those many, many publications by others: I needed to read and summarize them, and also to extract important tables, figures, and quotes.

I had a look at several tools that help to manage these kinds of data, but I didn’t find one that suited my needs (there were some of them that were quite okay, but they worked in a Windows environment only, but that was not an option for me).

But finally I read a section in Umberto Eco’s How to make a thesis on how to create an efficient index card apparatus. Index cards, that sounded somehow familiar. Then I had a sudden inspiration: Why not use Scrivener itself for the management of summaries and quotes? There were so many features that looked like they could be helpful — the index card view, the flexible hierarchical structure of documents and folders, keywords, labels, and so on and so on. So I decided to give it a try and do some of the literature work with Scrivener.

And this is how i did it:

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Von Messlatten und vom Augenmaß

Von Messlatten und vom Augenmaß

Warum erlebe ich eigentlich immer solche Klopper?

Eben bei IKEA in der Warenhalle, bei den Küchenutensilien. Ein junges südländisches Pärchen Mitte Zwanzig — sie unscheinbar, er muskulös, aber etwas zu mollig für das dünne, enge weiße H&M-Longsleeve — stöbern bei den Behältern herum. Sie machen Halt an einer Grabbelkiste mit billigem Tupper-Imitat in vielen verschiedenen Größen.

Sie: Ey guckstu, Orhan, 20-Zentimeter-Dose is in Angebot!
Orhan: (guckt in die Grabbelkiste) Ja, aber welsche is das?
Sie: Weiß nisch… (Pause, vergleicht unentschlossen einige Dosen verschiedener Größen) Soll isch Papier-Lineal holen?
Orhan: Nee, voll nisch, is zu weit weg. Warte mal.

Orhan nimmt ein Exemplar von jeder Dose, hält sie sich einzeln prüfend vor den Schritt und guckt konzentriert nach unten. Schließlich:

Orhan: Hier, nimmst du die, is zwanzisch Zentimeter.
Sie: (guckt die Dose an, versteht, welche »Heuristik« er soeben angewandt hat, und sagt mit zweifelnder Stimme) Sicher?!?
Orhan: (sieht sie böse, fast beleidigt an) Ja, Mann! Sischer! Hier nimm.

Sie nimmt die Dose, wartet, bis Orhan einen Gang weitergegangen ist, greift konsequent nach einer Dose der nächstgrößeren Größe, tut sie in den Einkaufswagen und folgt Orhan.

Ich bin inzwischen zu Hause und muss immer noch unkontrolliert in mich hineinlachen…

»Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen.«

»Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen.«

Mit den neuesten Facebook-Updates hat sich Wotan Zuckerberg wahrlich ein Walhall zum Schutz gegen die Google-Nibelungen gebaut, dessen Ende vermutlich näher ist, als er es sich selbst eingestehen will. Ich denke, Google+ hat nun mit seiner Öffnung für alle endgültig den Brand in Zuckerbergs prangende Burg geworfen.

Und so, wie Loge sich dem Einmarsch in Walhall verweigert, »statt mit den Blinden blöd zu vergehn«, so überlege ich auch inzwischen ernsthaft, Facebook zu verlassen. Noch ist es nicht endgültig so weit — aber es fehlt nicht mehr viel. »Bedenken will ich’s: Wer weiss, was ich tu’!«

Google+ – oder: Die Strafe für ein unaufgeräumtes Adressbuch

Google+ – oder: Die Strafe für ein unaufgeräumtes Adressbuch

Habe soeben Zugang zu Google+ erhalten, und bemerkt, dass es sich spätestens jetzt sehr auswirkt, ein unaufgeräumtes (oder eher: von Google automatisch vollgemülltes) Adressbuch zu haben. Ich habe für viele Personen mehrere Einträge (da mehrere Mailadressen), und kann zudem in Google+ nicht sehen, welches die jeweilige Mailadresse zum Eintrag ist. So habe ich jetzt schon zwei Personen falsch hinzugefügt, und erst im Nachhinein gesehen, dass das die Mailadresse war, die ich nicht wollte. Da sag ich mal: Fail+, Google.

Verwirrende Dialoge

Verwirrende Dialoge

Eben im Marktkauf an der Kasse, zwischen zwei Kassierinnen A und B (beide Anfang 20).

A: Ja, ich verstehe dich, das kenne ich auch genau so von meinem letzten Ex.
B: Von deinem letzten Ex? Deinem letzten Freund?
A: Nein, nicht meinen letzten Freund, dem letzten Ex, also dem vor dem aktuellen Ex.
B: Also dem Ex-Ex?
A: Nein, der ist davor. Vor dem letzten.

Zu diesem Zeitpunkt öffnet B den Mund, um noch eine Frage zu stellen. Man sieht aber schon in ihren Augen den Denkapparat rasseln und rauchen, und sie verkneift sich die nächste Frage, die nur noch größeres Chaos erzeugt hätte, und begnügt sich mit einem resignierenden: »Ach so, ok«.

Deutschland, du bist schön!

Deutschland, du bist schön!

Ein ehemaliger Arbeitskollege sagte einmal: »Bielefeld ist hässlich wie die Nacht. Ich weiß nicht, wie Leute dort freiwillig wohnen können.« Lange Zeit habe ich das als etwas übertriebene Polemik gewertet, aber so unrecht hatte der Mensch nicht. Nachdem ich jetzt das erste Mal mit dem Zug im Mini-Urlaub in Freiburg (mit Abstechern nach Karlsruhe und Offenburg) war und vor allem auch während der Rückfahrt die Strecke am Rhein entlang (südlich von Koblenz) erlebt habe, kann ich doch sagen, dass das wirklich schöne Landschaften sind. Auch die Gegend bei Wiesbaden, die ich früher schon einmal bei einem kleinen Hessen-Abstecher kennengelernt habe, ist schön.

Bielefeld hingegen ist zwar nicht unbedingt hässlich, aber es hat keinen Reiz, verglichen mit der Landschaft rund um Offenburg, Freiburg oder eben den unterschiedlichen Regionen am Rhein. Ich kann nun allmählich eine Kollegin an der Uni verstehen, die aus Freiburg stammt, dort unten in der Gegend wohnt und dort nicht wegzieht, und die stattdessen allwöchentlich mit dem Zug zwischen Bielefeld und ihrem Wohnort hin– und herpendelt. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch dort unten irgendwo wohnen wollen. Aber man hat eben nicht immer eine Wahl.

Was für eine Zugfahrt!

Was für eine Zugfahrt!

Urlaub wäre toll, wenn da nicht immer dieses Reisen wäre. Dieses Mal habe ich mich (auch wegen der Benzinpreise) für die Bahn entschieden, bereue es aber schon jetzt. Die erste, kurze Fahrt von Bielefeld nach Hannover war ja ganz okay, aber die jetzt gerade? Was da alles für Gestalten und Kuriositäten zusammenkamen — als ob der Große Planer sie mir alle zusammen in den Zug gepackt hätte, um mich zu ärgern.

Da waren:

  1. Der dicke, alte, schnarchende Mann direkt schräg hinter mir, der von seiner sich offensichtlich schämenden Frau alle Viertelstunde in die Seite gepiekt wurde, damit er für fünf Minuten aufhört.
  2. Der Sitznachbar, der mit konstanter Boshaftigkeit seinen Arm so quer über die Armlehne gelegt hat, dass ich in eine leicht in den Gang hineinhängende, rückenschädliche Haltung gezwängt wurde.
  3. Die alte, dicke Frau, die anscheinend Kleidung trug, die seit zwei Wochen keine Waschmaschine gesehen hatte, und die so dermaßen penetrant nach altem Urin stank, dass ich fortwährend hoffte, sie würde nicht noch einmal aufstehen, um auf die Toilette zu gehen. Wenn sie sich erhob und Wind unter das Polyesterkleid kam, stank es nämlich am schlimmsten. Sie ging aber wacker jede halbe Stunde, und die Wolken hüllten einen Umkreis von mindestens fünf Metern ein, wie man an den Nasen und Gesichtern der Leute sehen konnte, die fünf Reihen weiter saßen.
  4. Das hyperaktive, unstillbare Kleinkind begleitete uns nur von Frankfurt an, aber so war wenigstens noch eine Steigerung drin.

Kein Wunder, dass ich schon in Karlsruhe ausstieg statt in Freiburg. (Naja, um ehrlich zu sein, bin ich spontan moralischer Beistand für ein paar Teilnehmer an der Karlsruhe SkateNite, die heute stattfindet, danach geht es dann nach Freiburg.)

ifttt, oder: Verbinde alles mit allem.

ifttt, oder: Verbinde alles mit allem.

Habe jetzt einen Account für ifttt.com — und habe natürlich auch schon etwas rumprobiert, was man damit alles machen kann.

Wer davon noch nichts gehört hat: Bei ifttt kann man alle nur denkbaren Dienste, sozialen Netze und Seiten miteinander auf eine gleichermaßen einfache wie geniale Weise miteinander verknüpfen: Immer, wenn irgendwo ein von ifttt überwachbares Ereignis eintritt (ein sogenannter trigger), kann ich dadurch in einem anderen Dienst oder Netzwerk eine entsprechende action auslösen lassen. Beispielsweise kann ich immer, wenn ich einen neuen Facebook-Beitrag schreibe, diesen bei Twitter oder sonstwo posten lassen, oder umgekehrt. Oder, sobald ein neuer Beitrag in einem RSS-Feed eintrifft, kann ich diesen als Mail verschicken, bei Facebook posten, zu Evernote oder in meine Dropbox schicken. Ich kann weiterhin auch Fotos zwischen Fotodiensten hin– und herschubsen (instagram, flickr, tumblr), und noch viele weitere Dinge.

Natürlich braucht man für alle diese Sachen erstmal einen Account, und muss darüberhinaus noch ifttt autorisieren, dass es auf meine ganzen Accounts da zugreifen kann. Ein bisschen riskant, aber, hey, dieser Dienst klingt echt spannend, und daher habe ich es trotzdem gemacht. ;)

Als erstes habe ich testweise eingerichtet,

  1. dass neue Blogposts dieses Blogs bei Facebook und twitter gepostet werden (das geht natürlich auch mit Plugins, aber ich dachte, probier es einfach mal aus),
  2. und dass Fotos, die ich bei instagram poste, automatisch als Kopie in einen Ordner meiner Dropbox gelegt werden.

Das wird jetzt erstmal getestet (hiermit muss ich ja Punkt 1 überhaupt erstmal überprüfen), und dann gucke ich mal, ob man diesen Service im Alltag verwenden kann.

ifttt ist (noch) eine closed beta, aber ich kann anscheinend einige wenige Invites verschicken. Wer eins haben will, einfach per Kommentar melden. :)